Echte Fälle und Erfahrungsberichte- Teil II / Dorf

Fastnacht 2018. Mit ihrer Tanzgruppe war Janna bei einem befreundeten Verein in einem Dorf mit ca. 200 Einwohnern eingeladen worden. Nach dem Auftritt wurde auf die erfolgreiche Tanzeinlage mit zwei Gläsern Wein angestoßen. Als Janna im Anschluss ihren Longdrink stehen ließ um ihren Freund draußen anzurufen, passierte es. Jemand nutzte den unbeobachteten Moment und gab ihr K.O.-Tropfen in das Getränk! Dies kann leider innerhalb weniger Sekunden erfolgen. Als Jannas Freund sie zehn Minuten später abholte, begannen die Filmrisse. Von diesem Moment an kann sie sich an nichts mehr erinnern. Nicht an die Autofahrt nach Hause, wie sie sich bettfertig gemacht hat oder wie sie ca. zwei Stunden bewusstlos im Bad gelegen hat. Ihr Freund nahm an, sie habe nur zu viel getrunken und brachte sie nicht in ein Krankenhaus. Vor der Bewusstlosigkeit erbrach sie sich und zeigte Symptome von "bekanntem" übermäßigen Alkoholkonsum an.
Dies ist nahezu immer das Problem bei K.O.-Tropfen Übergriffen. Die Opfer merken das etwas anders ist und nicht stimmen kann. Für das Umfeld erscheint die Situation jedoch häufig anders, weswegen diese nicht auf die Idee kommen, dass dem Opfer K.O.-Tropfen verabreicht wurden. Gerade in ländlichen Gebieten erscheint dieses Thema weit weg und wird oft nicht ernst genommen. Aussagen wie: "Das passiert doch nur in Clubs" oder "Großstädte haben vielleicht ein K.O.-Tropfen-Problem, aber bei uns passiert sowas doch nicht. Wir kennen uns hier alle" sind geläufig. 
(* Die Personen auf dem verwendeten Bildmaterial stehen in keinerlei Zusammenhang zu diesem Erfahrungsbericht, Quelle: Pixabay) 

Am nächsten Tag war Janna nicht mehr in der Lage sich zu bewegen oder zu sprechen. Sie hat sich zwei weitere male erbrochen und stundenlang schweres Herzrasen. Erst gegen 9 Uhr abends war sie körperlich in der Lage ihrem Freund die Situation zu schildern. Die oben genannten Symptome sind deutliche Anzeichen einer Überdosis mit K.O.-Tropfen. Werden ein paar Tropfen zu viel verabreicht kann dies bereits tödlich enden!  

Der Schock sitzt auch heute noch tief. Jannas Freund ist nicht davon ausgegangen, dass so etwas auf dem Land passieren kann. Man ging davon aus, das übermäßiger Alkoholkonsum der Grund war. Janna selbst berichtet, dass sie so etwas schlimmes noch nie erlebt hatte und kurzzeitig enorme Panik hatte, dass ihr Körper versagen würde. Sie war so schwach, dass sie nicht einmal um Hilfe rufen konnte. Dies ist wiederum perfekt für die Täter, da sie ihre Opfer willenlos und schwach machen.

Janna hat im Anschluss Anzeige erstattet und wartet bis heute auf Antworten. Leider konnte der Fall, wie so viele, nie gelöst oder der Täter geschnappt werden. Aus diesem Grund ist Xantus von äußerster Wichtigkeit. Das Armband ist das Einzige, welches direkt dein Getränk testen kann. Somit kannst du sofort erkennen, welche Person (der Barkeeper, der Freund der dir das Getränk eingeschenkt und gegeben hat etc.) der Täter ist. Es ist wichtig zu betonten, dass K.O.-Tropfen Übergriffe ÜBERALL und bei JEDER Person passieren kann! Egal ob Dorffest oder Club in der Großstadt. Es gibt leider keine Ausnahmen.

 

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